Behandlungen


In-Vitro-Fertilisation (IVF/ICSI)



Die In-Vitro Behandlung ist eine Methode der assisitierten Reproduktionsmedizin bei der die  Befruchtung der Eizellen künstlich im Labor stattfindet. Bei der Patientin werden die Eierstöcke mittels Medikamenten stimuliert, so dass der Körper mehrere Eizellen in einem Zyklus produziert. Wie genau der Körper auf die Stimulation anspricht wir durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen und Blutanalysen überwacht.

 

Wenn die Eizellen den perfekten Reifegrad erreicht haben, werden Sie entnommen. Die Punktion der Eizellen wird unter einer leichten Sedierung durchgeführt und dauert etwa 20 Minuten. Im Anschluss werden die Eizellen im Labor für den nächsten Schritt vorbereitet: die Befruchtung. Gleichzeitig wird ebenfalls die Samenprobe hierfür aufbereitet. Für die Befruchtung selbst gibt es verschiedene Techniken.

 

Neben der In-Vitro-Fertilisation (IVF)  bei der die Eizellen und Samenzellen mehrere Stunden zusammen in einem Inkubator sind und sich vereinen gibt es die ICSI-Methode. Bei dieser  Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion führt der Biologe manuell unter dem Mikroskop ein Spermium direkt in die Eizelle ein. Am Folgetag können die Biologen die Anzahl der tatsächlich befruchteten Eizellen feststellen. Die entstandenen Embryonen verbleiben dann drei bis fünf Tage im Labor in Beobachtung bevor sie in die Gebärmutter zurückgeführt werden.

 

Dieser Transfer ist nicht schmerzhaft und es sind keine besonderen Maßnahmen nötig. Nach der Ruhezeit von etwa 15 Minuten kann die Patientin die Klinik verlassen und ein normales Leben führen. Nicht übertragene Embryonen können selbstverständlich vitrifiziert werden.


Eizellspendebehandlung


Wenn die gewünschte Schwangerschaft durch nicht ausreichende Eizellqualität versagt bleibt, ist die Eizellspende eine Perspektive, egal ob Sie verheiratet, zusammenlebend  oder Single sind. Es gibt verschieden Gründe warum bei einer Frau die eigenen Eizellen nicht ausreichender Qualität sind um eine Schwangerschaft zu erreichen, z.B. aufgrund einer chemotherapischen Behandlung, aufgrund des Alters, etc. Hier kann durch eine Eizellspendebehandlung geholfen werden.

 

Diese Behandlungsform ist in Spanien absolut anonym, das heißt die Patientin erfährt die Identität der Spenderin nicht und die Spenderin wird nichts über die Empfängerin erfahren. Spenderinnen sind in der Regel junge Frauen zwischen 18 und 30 Jahren. Die Zuordnung der Spenderin erfolgt aufgrund der Kompatibilität der Blutgruppen und durch das Matchen des äußeren Erscheinungsbildes. Wir erläutern Ihnen den genauen Zuordnungsprozess gern ausführlich.

 

Parallel und synchron wird einerseits die Patientin mit Tabletten für die Aufnahme des Embryos vorbereitet und gleichzeitig die Eizellspenderin für die Entnahme der Eizellen stimuliert. Sie kommt regelmässig zu Ultraschallkontrollen bei denen das Wachstum der Eizellen überwacht wird. Wenn diese den perfekten Reifegrad erreicht haben werden sie entnommen (Punktion).

 

Am Tag der Punktion werden die entnommenen Eizellen mit der Samenprobe des Patienten oder mit Samen aus der Samenbank befruchtet. Die hierdurch entstandenen Embryonen werden dann im Labor in ihrer Entwicklung beobachtet und 3-5- Tage später in die Gebärmutter transferiert.

 

Der Transfer selbst ist nicht schmerzhaft und es sind keine besonderen Maßnahmen nötig. Nach der Ruhezeit von etwa 15 Minuten kann die Patientin die Klinik verlassen und ein normales Leben führen. Nicht übertragene Embryonen können selbstverständlich vitrifiziert werden.

 

Wir teilen Ihnen genau mit wann Sie dann den Schwangerschaftstest durchführen lassen sollten; dies ist circa zwölf Tage nach dem Transfer der Fall. Dieser Test bei dem das Hormon HCG bestimmt wird, sollte ein Bluttest sein.


Samenbank


Wenn die gewünschte Schwangerschaft durch nicht ausreichende Samenqualität versagt bleibt kann, ist die Nutzung von Spendersamen eine Perspektive. Die Klinik kooperiert mit verschiedenen Samenbanken bei denen die Proben gemäss den Notwendigekiten angefordert werden können. Diese sind immer vitrifiziert.

 

Diese Samenspende ist in Spanien absolut anonym, das heißt der Patient erfährt die Identität des Spenders nicht und der Spender wird nie etwas über den Empfänger erfahren. Die Zuordnung eines Spenders erfolgt  zum einen aufgrund der Kompatibilität der Blutgruppen und zum anderen durch das Matchen des äußeren Erscheinungsbildes. Wir erläutern Ihnen den genauen Zuordnungsprozess gern ausführlich.


Präimplantationsdiagnostik (PID)

 

Diese Technik bietet die Möglichkeit zu überprüfen inwiefern genetische oder chromosomale Veränderungen bei den Embryonen vorliegen, das heißt zu überprüfen ob die Embryonen genetisch normal sind. 

 

Wenn die Embryos das Entwicklungsstadium von 6 bis 8-Zellern erreicht haben, normalerweise am dritten Tag der Kultivierung, wird eine Zelle entnommen. Diese Biopsie beeinträchtigt die Qualität des Embryos nicht, welcher danach seine normale Entwicklung fortsetzt.

 

24-48 Stunden nach der Embryobiopsie erhält man das Ergebnis des genetischen Zustandes des Embryos. Wenn der Embryo normale Chromosomen aufweist, wird dieser in die mütterliche Gebärmutter übertragen.


Embryonenspende


Patienten die zum Beispiel durch mehrere positive Schwangerschaftsergebnisse die Familienplanung abgeschlossen haben, allerdings aus Behandlungen noch Embryonen vitrifiziert haben, können den Zweck dieser bestimmen. Ein möglicher Zweck ist das Spenden der Embryonen für andere Patienten.

 

Bei der Embryonenspende werden vitrifizierte Embryonen, die andere Paare gespendet haben aufgetaut und transferiert. Die Zuordnung der Embryonen basiert auf der Kompatibilität der Blutgruppen und dem äußeren Erscheinungsbild.